Bayerns Elite am Abschlag – Philipp & Pete mittendrin

Zwei Schönbronner unter Bayerns besten Amateuren: Philipp Häfner und Peter Hofmann haben den Golfpark Rothenburg-Schönbronn am 19. und 20. September bei der Bayerischen Vierer Meisterschaft im GC Schloss Maxlrain vertreten. 52 Paarungen gingen über zwei Tage und 36 Löcher an den Start – mit zwei Spielformen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Das Teilnehmerfeld war bis auf den letzten Platz besetzt.

Even Par zum Auftakt – und damit T18

Am Samstag wurde zunächst Four-Ball (Vierball) gespielt. Beide Partner spielen ihren eigenen Ball, pro Loch zählt das bessere Ergebnis für das Team. Das ermöglicht offensives Spiel, weil der Score des Partners einen Fehler auffangen kann.

Philipp und Pete brachten eine 72 und damit Even Par ins Clubhaus. Eine starke Runde – die in diesem Feld für den geteilten 18. Platz reichte.

Wie hoch das Niveau in Maxlrain war, zeigte der Blick an die Spitze: Eric Dörrenberg vom GC Habsberg und Luca Scheublein vom GC Olching eröffneten mit einer 61. Dahinter folgten Luis Ertinger und Aarav Agrawal sowie Timo Issler und Marcus Kronast mit jeweils 64.

Am Sonntag zählt jeder gemeinsame Schlag

Für die Finalrunde wechselte die Spielform zum Foursomes, dem klassischen Vierer. Nun spielen beide Partner gemeinsam nur noch einen Ball und schlagen abwechselnd. Auch die Abschläge sind fest verteilt: Ein Spieler übernimmt die ungeraden, der andere die geraden Löcher. Einen zweiten Ball zur Absicherung gibt es nicht.

Für Philipp und Pete wurde es am Sonntag eine +14-Runde. In der Gesamtwertung beendeten die beiden die Bayerische Vierer Meisterschaft geteilt auf Rang 30.

Den Titel sicherten sich Dörrenberg und Scheublein. Auf ihre außergewöhnliche 61 vom Samstag ließen sie im klassischen Vierer eine 71 folgen – erneut das beste Tagesergebnis des gesamten Feldes. Mit insgesamt 132 Schlägen wurden sie mit vier Schlägen Vorsprung Bayerische Vierer Meister.

Grüns mit 11,5 auf dem Stimpmeter

Auch die Bedingungen hatten Meisterschaftsniveau. Der BGV berichtet von einem hervorragend präparierten GC Schloss Maxlrain und 11,5 auf dem Stimpmeter. Mit dem Stimpmeter wird gemessen, wie weit ein Golfball auf dem Grün unter standardisierten Bedingungen rollt – je höher der Wert, desto schneller das Grün. 11,5 steht für ausgesprochen schnelle Grüns, bei denen bereits kleine Unterschiede bei Richtung und Dosierung eines Putts entscheidend werden.

Selbst die BGV-Referees hatten bei einer Runde vor Turnierbeginn mit der Geschwindigkeit der Grüns zu kämpfen. Pete Hofmann brachte die Bedingungen nach dem Wochenende etwas weniger technisch auf den Punkt: „Grüns wie Glasplatten.“

Bayerns Elite am Abschlag – und zwei Schönbronner mittendrin. Glückwunsch an Philipp und Pete zu diesem Auftritt bei der Bayerischen Vierer Meisterschaft!